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Schloss Fürsteneck

Schloss Fürsteneck

Auf steilem Hügel thront der ursprünglich, fürstbischöfliche Sitz in einer der schönsten Gegenden des romantischen Ilztals, hoch über dem Zusammenfluss der Wolfsteiner Ohe und der Ilz, die wegen ihrer landschaftlichen Schönheit und ihrer außergewöhnlichen artenreichen Pflanzen- und Tierwelt im Jahr 2002/2003 Flusslandschaft des Jahres war.

Die Burg ließ der Passauer Fürstbischof Wolfger von Erla zum Schutz der Ilzgrenze und des Abteilandes um 1200 am „Zusammenflusse von Ilz und Wolfsteiner Ohe erbauen. Er hat dann die Burganlage mit dem mächtigen Bergfried befestigt. Bereits 1212 Die Johannes dem Täufer geweihte Kapelle im Burghof gibt es seit dem 13. Jahrhundert. Im Zuge der Auflassung der geistlichen Besitzungen im Abteiland im Jahre 1803 kam das Schloss Fürsteneck zuerst zum Großherzogtum Salzburg und 1806 zum neu errichteten Königreich Bayern.

1814 erwarb der Ordensbruder Konstantin Binder die Schlossanlage und gründete eine Brauerei. 1818 ist Simon Georg als Eigentümer genannt, 1877 Wilhelm Fein. Seit 1921 sind Moritz Forster und dessen Erben, nun Dr. Adrian Forster, Besitzer des Schlosses Fürsteneck.

Im Schloss Fürsteneck befindet sich auch eine Infostelle des Naturparks Bayerischer Wald.

Fürsteneck in Luftbild und Karte

siehe auch

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