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nationalpark_aktuell [2019/01/14 10:13]
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nationalpark_aktuell [2019/03/19 11:18] (aktuell)
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 Geführte Wanderungen,​ Radtouren und sonstiges Aktuelles rund um den [[Nationalpark|Nationalpark Bayerischer Wald]] Geführte Wanderungen,​ Radtouren und sonstiges Aktuelles rund um den [[Nationalpark|Nationalpark Bayerischer Wald]]
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-=====Nationalparkzentren bis Montag gesperrt=====+=====Zur leuchtenden Sonnenuhr am Schwellhäusl=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=79&​t=1552651050&​tok=040f8c&​media=wanderung_zur_sonnenuhr.jpg?​200|Zur leuchtenden Sonnenuhr am Schwellhäusl }}
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-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&​t=1547118211&​tok=d9538d&​media=nationalparkzentren_bis_montag_gesperrt.jpg?​200|Stark abbruchgefährdete Äste und Baumkronen gibt es derzeit an vielen Stellen im Nationalpark – wie hier auf dem Winterwanderweg zur Racheldiensthütte(Foto: Sandra de Graaf/​Nationalpark Bayerischer Wald)}}+Tag- und Nachtgleiche sorgt **am Mittwoch, den 20März** für ein ganz besonderes Erlebnis
  
-**Hohe Schneebruchgefahr:​ Führungen fallen aus – Loipen nur eingeschränkt nutzbar**+  
 +Nur zweimal im Jahr steht die Sonne für einige Momente zur Mittagszeit exakt so hoch am Himmel, dass ihre Strahlen eine Glaskugel an der Sonnenuhr am [[Schwellhäusl]] bei Zwieslerwaldhaus zum Leuchten bringen. Wer dieses Ereignis hautnah erleben will, kann sich am Mittwoch, 20. März, einer Führung des Nationalparks anschließen.
  
-Die Schneebruchgefahr im Nationalpark Bayerischer Wald hat sich in der Nacht auf Donnerstag nochmals erhöht – und bisher lassen ​die Wetterprognosen keine Entspannung der Lage erkennen. Daher werden ab sofort die Nationalparkzentren Lusen und Falkenstein komplett gesperrt – vorerst bis Montag, 14. Januar. „Sicherheit geht hier eindeutig vor“, betont Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl. „Wir raten allen Winterwanderern und Langläufern dringend davon ab, den Wald zu betreten.+Los geht’s um 10 Uhr am [[Parkplatz Deffernik]], ​der kurz hinter der Abzweigung von der B11 auf die Straße nach Zwieslerwaldhaus liegt
  
-Neben den Tier-Freigeländen und dem Haus zur Wildnis ist seit Donnerstag auch das Hans-Eisenmann-Haus gesperrt. Dort ist ebenfalls kein gefahrloser Zugang mehr garantiert. Darüber hinaus fallen alle Führungen ​des Nationalparks aus – ebenfalls bis 14JanuarGeöffnet bleibt das Waldgeschichtliche Museum in St. Oswald.+Mit Nationalparkranger Manfred Schwarz wird dann entlang ​des Schwarzbachs zum Schwellhäusl gewandertAuf dem knapp vier Kilometer langem Weg ohne besondere Höhenunterschiede gibt’s spannende Einblicke zu Renaturierungen,​ Biberlebensräumen und zum FotofallenmonitoringPünktlich zur Mittagszeit sind die Teilnehmer schließlich am Schwellhäusl.
  
-Loipen sind derzeit nur stark eingeschränkt nutzbarBeeinträchtigungen kann es auch bei Schutzhäusern wie dem [[Schwellhäusl]] oder dem [[Lusenschutzhaus]] sowie beim [[Baumwipfelpfad]] gebenDie Betreiber informieren jeweils auf deren Facebookseiten über die aktuellen ÖffnungszeitenAktuelle Informationen zu Wegesperrungen des Nationalparks werden stets unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de veröffentlicht.+Vor zwölf Jahren entstand am dortigen Wirtshaus eine in ihrer Art wohl einmalige SonnenuhrDie Konstruktion von Paul Kestel zeigt bei Sonnenschein nicht nur die Tageszeit an, sondern bringt auch eine Glaskugel zum LeuchtenJedoch nur zweimal im Jahr, zum astronomischen Frühlings- und Herbstanfang,​ wenn die Sonne sich genauso positioniert,​ dass ihre Strahlen durch ein Bohrloch im Felsen auf eine dahinterliegende Glaskugel treffenWer dieses außergewöhnliche Ereignis erleben will, muss am 20März um Punkt 12 Uhr am Schwellhäusl sein. Auch Paul Kestel wird anwesend sein und für Fragen zur Verfügung stehen. 
 +Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung für die Führung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig,​ spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlosGutes Schuhwerk ist erforderlich.
  
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-=====Lebensgefahr durch erhöhte Schneebruchgefahr ​im Wald=====+=====Zum Hirsch- und Luchs-Freigelände ​im Nationalpark Šumava=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=79&​t=1552651803&​tok=018661&​media=hirsch-_und_luchs-freigelaende_im_np_sumava.jpg?​200|Hirsch- und Luchs-Freigelände im Nationalpark Šumava}}
  
-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=90&​h=120&​t=1547404765&​tok=40d274&​media=lebensgefahr_durch_enorme_schneebruchgefahr_im_wald.jpg?​200|Bereits ​am Samstag ​gab’s im Nationalpark Bayerischer Wald viel SchneebruchIn der Nacht auf Sonntag hat sich die Lage nochmals verschärft. (Foto: Gregor Wolf/​Nationalpark Bayerischer Wald)}} +Václav Hřebek führt **am Samstag, 23März** durchs Besucherzentrum Kvilda
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-**Nationalparkzentren Lusen und Falkenstein** vorerst **bis inklusive Dienstag** gesperrt+
  
    
-Derzeit rät die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald dringend davon ab, den Wald zu betretenEs besteht Lebensgefahr! Grund dafür ist die enorme Schneelast auf den Bäumendie sich nach den nassen Niederschlägen in der Nacht auf Sonntag nochmals erhöht hatDutzende starke ÄsteBaumkronen und ganze Bäume sind bereits auf Wanderwege gefallenUnd die Wetterprognosen sagen vorausdass in den nächsten Stunden nochmal mit einer Verschlechterung ​der Lage zu rechnen ist.+Das Hirsch-Freigelände des Nationalparks Šumava wurde im August 2015 eröffnet. Mittlerweile kam auch ein Luchsgehege hinzuBeide Anlagen können Interessierte am Samstag23Märzmit Václav Hřebek, Leiter des Besucherzentrums [[Kvilda]], erkundenPavel Bečkader auch für den Nationalpark Bayerischer Wald arbeitet, steht bei der Exkursion als Übersetzer zur Verfügung.
  
-Aus diesem Grund bleiben das [[Nationalparkzentrum Lusen]] und das [[Nationalparkzentrum Falkenstein]] mit den Tier-Freigeländen sowie dem [[Hans-Eisenmann-Haus]] und dem [[Haus ​zur Wildnis]] bis inklusive Dienstag komplett gesperrtJe nach Situation könnte diese Sperrung sogar noch verlängert werden.+Den König der Wälder können Gäste in der Anlage dank 2,5 Kilometer langem Lehrpfad nebst Beobachtungstürmen ganz genau unter die Lupe nehmen. Dabei gibt’s einige Infos zur Lebensweise der RothirscheUnd auch die größte Katze Europas, der Luchs, wird thematisiert.
  
-Konsequenzen aus der Wetterlage haben zudem die Schutzhäuser im Nationalpark gezogen. Sowohl das Falkensteinschutzhaus als auch das Lusenschutzhaus und das Schwellhäusl sind am Sonntag geschlossen. Auch Loipen im Nationalparkgebiet sind derzeit de facto nicht nutzbar.+Treffpunkt für die kostenlose, etwa zweistündige Führung ist um 11 Uhr am Besucherzentrum in [[Kvilda]]
  
-  +Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung für die Führung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig,​ spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich. 
-=====Menschliche Eingriffe in natürliche Abläufe und die Folgen=====+ 
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 +=====Die Jahreszeiten am Falkenstein erleben=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=92&​t=1552994284&​tok=2b0b91&​media=npv_bw_-_vm_30-19_falkenstein_zum_fruehlingsanfang.jpg?​200|am Falkenstein}}
  
-{{ https://www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=120&​t=1547460684&​tok=e5c1e9&​media=menschliche_eingriffe.jpg?​200|Menschliche Eingriffe in natürliche Abläufe und die Folgen }}+Wanderung aus der Reihe „Nationalpark aus erster Hand“ am **Samstag, 23März**
  
 +Den [[Falkenstein]] im Wandel der Jahreszeiten erleben können Interessierte am Samstag, 23. März. Im Rahmen der Sonderführungsreihe „Nationalpark aus erster Hand“ lädt die Nationalparkverwaltung viermal im Jahr zu dieser Wanderung auf den Großen Falkenstein ein. Zum Frühlingsanfang startet die Reihe mit der erfahrenen Waldführerin Gabi Kreuzer.
  
-Wissenschaftlicher Vortrag im Waldgeschichtichen Museum **am 17Januar** mit Prof. Jeltsch+Von [[Zwieslerwaldhaus]] aus geht es durch die Mittelsteighütte und über den [[Ruckowitzschachten]] zum Gipfel des Großen Falkensteins und anschließend über den Adamsteig zurück nach Zwieslerwaldhaus
  
-Was passiert, wenn menschliche Eingriffe in die Landschaft die Bewegungsmuster von Tieren und Pflanzen verändern und beschränkenDieser Frage widmet ​sich ein wissenschaftlicher Vortrag am Donnerstag, 17. Januar, um 19 Uhr im [[Waldgeschichtiches Museum|Waldgeschichtichen Museum]] in Sankt Oswald. Die Nationalparkverwaltung Bayerischer ​Wald konnte hierfür ​den Referenten Prof. Florian Jeltsch von der Universität Potsdam gewinnen.+Wie reagiert ​die Natur auf VeränderungenWie stellt ​sich das Ökosystem ​Wald mit seiner Tier- und Pflanzenwelt auf den Wandel ein? Diese und weitere Fragen werden auf dieser Wanderung beantwortet.
  
-„Panta rhei - alles bewegt sich: was die Bewegungsökologie über den Biodiversitätswandel verraten kann“ lautet das Thema des Vortrages. ​ Dabei geht es in erster Linie darumdass Bewegung in der Natur selbstverständlich ​ist. Tiere suchen nach Nahrung, Fortpflanzungspartnern oder nach Zufluchtsorten. Beutetiere flüchten vor ihren Jägern oder vor ungünstigen Umweltbedingungen. Auch Pflanzen hängen über Bestäubung oder den Transport ihrer Samen von Bewegung ab. Alle diese Prozesse erlauben den unterschiedlichsten Arten in natürlichen Systemen miteinander über längere Zeiträume hinweg zu koexistieren.+Treffpunkt für die etwa sechsstündigekostenlose Führung ​ist um 9.30 Uhr in [[Zwieslerwaldhaus]] am P1 Infopavillon
  
-Was aber geschiehtwenn diese Bewegungsabläufe gestört sind? Neue Methoden der Bewegungserfassung ​und -analyse von Organismen erlauben ganz neue Einsichtenwie Organismen die Welt nutzenWelche Erkenntnisse daraus gezogen ​werden ​können – vor allem in Bezug auf den Artenverlust - zeigt Jeltsch ​in seinem Vortrag.+Der Treffpunkt ist auch mit dem Falkensteinbus erreichbarab Zwiesel um 8.50 Uhr, ab Lindberg um 9.05 Uhr und ab dem Nationalparkzentrum Falkenstein in Ludwigsthal um 9.13 Uhr. 
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 +Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitigspätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich. 
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 +=====Sperrungen im Waldspielgelände===== 
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=80&​t=1533735519&​tok=96ec2d&​media=abenteuerfuehrungen_fuer_kinder.jpg?​200|Beim Kinderprogramm des Nationalparks im Waldspielgelände (Foto: Thomas Michler/​Nationalpark Bayerischer Wald­) }} 
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 +Sicherung der Spielbereiche erst nach Schneeabgang möglich 
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 +Der Schneebruch der vergangenen Wochen wirkt sich nun auch im [[https://​www.waidlerwiki.de/​doku.php?​id=waldspielgelaende_spiegelau|Waldspielgelände]] deutlich aus. Im beliebten Freizeitareal bei Spiegelau schauen zwar mittlerweile einige der Spielgeräte wieder aus dem Schnee hervor, die angrenzenden Waldflächen konnten jedoch noch nicht gesichert ​werden. Deswegen müssen diese Bereiche aktuell noch gesperrt bleiben. Die markierten Wege durch das Waldspielgelände sind allerdings wie gewohnt nutzbar.  
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 +In vielen Flächen des Waldspielgeländes hängen noch abgebrochene Gipfel und Äste in den Baumkronen. Diese Gefahren können ​in der Fläche erst dann entfernt werden, wenn der Schnee komplett geschmolzen ist, da erst dann die nötigen Maschinen eingesetzt werden können. Sobald es die Wetterbedingungen zulassen, werden Nationalparkmitarbeiter so schnell wie möglich mit den Sicherungsarbeiten beginnen. Bis dahin bittet die Nationalparkverwaltung um Verständnis für die Vorsichtsmaßnahme.
  
-Jeder, der Interesse an dem Vortrag hat, ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. 
  
-=====Besucherzentren öffnen wieder ihre Pforten=====+\\ 
 +=====Am Plöckenstein und Dreisesselberg verstoßen Skialpinisten in vielen Fällen gegen das Gesetz=====
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-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&​t=1545390586&tok=c8e71b&media=besucherzentren_oeffnen_wieder_ihre_pforten.jpg?200|„Faszination Moor“ ist der Titel der neuen Ausstellung im Haus zur Wildnis, die bis Ende Februar 2019 zu sehen sein wird. (Foto: Reinhold Weinberger/​Nationalpark Bayerischer Wald)}}+{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&​t=1550231887&tok=2dcf6c&media=040101dreisesselbaeume.jpg?200|Winter am Dreisesselberg}}
  
-**Hans-Eisenmann-Haus und Haus zur Wildnis beenden Winterpause – Neue Ausstellung „Faszination Moor“ in Ludwigsthal +Die hervorragenden Schneeverhältnisse dieses Winters versprechen allen Wintersportlern ein tolles Erlebnis. Im Böhmerwald nutzen Skilangläufer,​ Skifahrer und Dank des zugefrorenen Lipno-Stausees - sogar Eislaufbegeisterte die hervorragenden Bedingungen. Jede Woche machen sich auch hunderte Skialpinisten auf den Weg ins Grenzgebiet des Böhmerwaldesbeliebte Ziele sind der [[Plöckenstein]], der [[Dreisesselberg]] und der [[Plöckensteinsee]]
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-Die Winterpause ist vorbeiab dem zweiten Weihnachtsfeiertag öffnen das [[Hans-Eisenmann-Haus]] in Neuschönau und das [[Haus zur Wildnis]] in Ludwigsthal für Besucher wieder ihre Pforten. Vor allem das Haus zur Wildnis hat in den vergangenen Wochen eine große Veränderung hinter sich gebracht. In der Haupthalle wurde die Dauerausstellung abgebaut. Sie soll bis zum Jahr 2020 neu konzipiert werden. Bis dahin stehen spannende Wechselschauen auf dem Programm.+
  
-Den Anfang macht die Ausstellung „Faszination Moor“, die bis zum 27Februar 2019 zu sehen ist. Konzipiert wurde sie vom Bayerischen Landesamt für Umwelt in Kooperation mit dem Nationalpark Bayerischer Wald und dem Landkreis Regen Die Ausstellung zeigt in ausdrucksstarken Bildern die Schönheit des Ökosystems Moor und liefert unter anderem Antworten auf die Fragen: Welchen Beitrag leisten Moore zum Klimaschutz?​ Wieso ist die Wiedervernässung von Mooren so wichtig? Welche Tiere und Pflanzen sind auf Moore angewiesen? Der zweite Teil der Ausstellung stellt Moore des Landkreises Regen und des Nationalparks Bayerischer Wald vor, wo Renaturierungsmaßnahmen der hochsensiblen Lebensräume erste Erfolge zeigen.+Viele halten sich jedoch nicht an das Gesetzauf den markierten Wegen zu bleiben, und betreten unerlaubterweise ​die RuhegebieteWer sich so verhält, ​dem droht nicht nur eine GeldstrafeDas Fahren ​in diesem Gebiet ​ist auch gefährlich ​und birgt ein hohes Verletzungsrisiko
  
-Die Ausstellung ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist freiWährend der Ausstellungsdauer wird jeden Sonntag um 13 Uhr der 90-minütige Film Magie der Moore“ von Jan Haft gezeigt.+„Unsere Nationalparkranger sind in diesem Gebiet jeden Tag bis in die Abendstunden im Einsatz“sagt der Pressesprecher des Nationalparks Šumava, Jan Dvořák. „Fast täglich treffen sie Skialpinisten aus Tschechien, Bayern und auch aus Österreich an, die Orte betreten, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.
  
-Das Hans-Eisenmann-Haus ist ebenfalls täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Hier lädt nach wie vor die Dauerausstellung „Wege in die Natur – Eine Geschichte von Wald und Menschen“ die Besucher dazu einin die Geheimnisse des Nationalparks Bayerischer Wald einzutauchen. Was steckt hinter der Philosophie „Natur Natur sein lassen“? Welche Sehnsüchte verbindet der Mensch mit dem Wald? Wie hat sich das Schutzgebiet seit seiner Gründung weiterentwickelt?​ All das und noch viel mehr erfahren die Besucher beim Rundgang.+Der Grund für die Beschränkung sind die sogenannten Ruhegebiete, die zum Schutz störungsanfälliger Ökosysteme ​und Arten, wie Auerhuhn oder Luchs, eingerichtet worden sind. Diese Tiere sind sehr störanfällig,​ vor allem im Winter, wenn sie nicht genügend Nahrung haben. Daher versuchen sie viel Energie zu sparen, jede Störung kann zu ihrem Tod führen.
  
 +„Einige der Skialpinisten betreten diese Orte unwissentlich“,​ erklärt Luděk Švejda, Leiter der Nationalparkwacht im Gebiet Plöckensteinsee. „Wenn wir sie darauf hinweisen, zeigen sie Verständnis und kehren auf den markierten Pfad zurück. Das ist die beste Lösung, bei der wir nicht einmal Geldstrafen vergeben müssen.“ Allerdings gebe es auch Sportler, die uneinsichtig sind. „Immer öfter begegnen wir Skifahrern, denen unsere Hinweise egal sind und die es nicht scheuen, uns zu beschimpfen oder gar körperlich anzugreifen.“ Erst Anfang Februar kam es zu einem solchen Vorfall mit österreichischen Skialpinisten,​ die die Nationalparkranger angegriffen haben. In so einem Fall ist eine erhebliche Geldstrafe unumgänglich.
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 +Und diese kann durchaus im vierstelligen Bereich liegen. „Wir Ranger können vor Ort eine Geldstrafe von bis zu 400 Euro verordnen“,​ so Švejda. „Wird der Verstoß an die Naturschutzbehörde weitergeleitet,​ ist ein Bußgeld in Höhe von bis zu 4000 Euro möglich.“ ​
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 +Neben der Gefahr, eine Geldstrafe zu erhalten, weist Švejda auf einen weiteren Punkt hin. „Das fahren in diesen Ruhegebieten kann lebensbedrohlich sein.  Gerade im Bereich des Berges Plöckenstein bilden sich gefährliche Überhänge über den Felshängen oberhalb des Plöckensteinsees,​ die abreißen können. Deshalb gefährdet jeder, der einen markierten Weg verlässt, seine Gesundheit und sogar sein Leben.“ ​
  
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 +=====Wanderfalken bereiten sich auf Nachwuchs vor =====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=79&​t=1517906328&​tok=c7f6cb&​media=wanderfalken_bereiten_sich_auf_nachwuchs_vor.jpg?​200|Damit die Wanderfalken unterhalb des Großen Falkensteins ungestört ihre Jungen aufziehen können, wir der Weg durchs Höllbachgespreng vorläufig gesperrt. (Foto: Rainer Simonis/​Nationalpark Bayerischer Wald)}}-
  
-=====Schlittenzug und andere Geschichten=====+Weg durch das Höllbachgespreng vorerst gesperrt – Umleitung über den Sulzschachten ausgeschildert 
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 +Damit sich die im [[Höllbachgespreng]] lebenden Wanderfalken ungefährdet auf ihren Nachwuchs vorbereiten können, haben die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald und das Landratsamt Regen gemeinsam beschlossen,​ den dort vorbeiführenden Wanderweg mit der Markierung Heidelbeere zwischen den Höllbachfällen und dem Hüttensteig ab 15. Februar zu sperren. Eine Umleitung zum Großen Falkenstein ist ausgeschildert. 
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 +„Nur so können wir gewährleisten,​ dass die Vögel bei der Aufzucht ihrer Jungen nicht unnötig gestört werden“, erklärt Jochen Linner, der beim Nationalpark für Naturschutz zuständig ist. Schließlich richten die Tiere ihr Nest meist direkt auf den Felsen entlang des Weges ein. Sollten die Experten schließlich einen Bruterfolg beobachten, könnte die Sperrung bis maximal Ende Juni verlängert werden. 
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 +Auf das Naturerlebnis Höllbachfälle muss dennoch niemand verzichten. Denn bis dahin ist der Wanderweg frei zugänglich. Von den Wasserfällen aus führt die ausgeschilderte Umleitung auf dem Weg mit der Markierung Silberblatt über den Sulzschachten zum Gipfel. So bleibt ein direkter Aufstieg von Scheuereck zum Großen Falkenstein möglich. 
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 +Um die Wanderfalken und andere Tierarten nicht bei Paarung und Nachwuchsaufzucht aufzuschrecken,​ bittet die Nationalparkverwaltung außerdem, in den Kerngebieten des Nationalparks weiterhin das Wegegebot einzuhalten und die markierten Wege und Loipen bis Mitte Juli nicht zu verlassen. „Wir bauen hier ganz stark auf das Verständnis unserer Besucher“,​ sagt Naturschutzbeauftragter Linner. Schließlich dienen die saisonal begrenzten Wegeeinschränkungen insbesondere dem Schutz bedrohter und gefährdeter Tierarten, etwa dem Auerhuhn. 
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 +=====Vom Leiterwagen bis zur Modelleisenbahn=====
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-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=86&t=1516044166&tok=a6ec2a&media=schlittenzug_und_andere_geschichten.jpg?​200| ​die Hütte auf der Schachtenwiese ​(Foto: Nationalpark Bayerischer Wald)}}+{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&t=1550230350&tok=f40d46&media=vom_leiterwagen_bis_zur_modelleisenbahn.jpg?200|Womit spielen und spielten Kinder ​der Grenzregion?​ Diese Frage haben Raphaela Holzer (vorne von links) und Tanja Reindl mit ihrer Ausstellung beantwortet. Glückwünsche erhielten sie von Dr. Martin Ortmeier (v.l.), Leiter des Freilichtmuseums Finsterau, Christian Binder, Leiter des Waldgeschichtlichen Museums, und Bürgermeister Ernst Kandlbinder. ​(Foto: ​Annette Nigl/Nationalpark Bayerischer Wald)}}
  
 +Ausstellungen **im März und April** im [[ Waldgeschichtliches Museum|Waldgeschichtlichen Museum]] und [[Freilichtmuseum Finsterau]] zeigen Spielsachen der bayerisch-tschechischen Grenzregion
  
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 +Womit spielen Kinder? Wo spielen Kinder? Wie ist dies heute? Und wie war es früher? Diese Fragen haben sich Raphaela Holzer und Tanja Reindl, die Museums-Volontärinnen im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald und im Freilichtmuseum Finsterau, gestellt. Auf welche Arten von Spielzeug sie bei ihrer Recherche in der bayerischen und tschechischen Grenzregion gestoßen sind, haben sie nun der Öffentlichkeit vorgestellt. Und zwar in einer Partnerausstellung,​ die bis zum 12. Mai im Waldgeschichtlichen Museum und im Freilichtmuseum zu sehen ist.
  
-Ein Ranger erzählt vom einst rauen Leben der Holzhauer im Bayerischen Wald bei einer Wandertour **am Samstag, 19. Januar**, auf den Lindbergerschachten.+ 
  
-Spannende Geschichten aus dem wilden Wald von früher ​und heute verspricht eine Wandertour am Samstag, 19. Januar, auf den [[Lindbergerschachten]]. Beim anschließenden,​ gemütlichen Beisammensein ​in der beheizten Hütte auf der Schachtenwiese erzählt ein Ranger ​des Nationalparks Bayerischer Wald vom einst rauen Leben der Holzhauer im Bayerischen Wald, sowie von ihren heutigen Aufgaben.+„Was zum Spielen!?​“ lautet der Titel der Ausstellung. Warum ein Ausrufezeichen ​und ein Fragezeichen?​ „Unsere Ausstellung lädt zum einen zum Spielen ein“erklärte Tanja Reindl bei der Vernissage im Freilichtmuseum und richtete ihren Blick auf den Spielteppich ​in der Mitte des Raums„Zum anderen fragt die Ausstellung nach den Gegenständen,​ mit denen man spielt oder gespielt hat“, ergänzte Raphaela Holzer und bat die über 60 Gäste, sich an ihre Kindheit zu erinnern: „Welche Gegenstände kommen Ihnen in den Sinn?“ Hochwertige und teure Spielzeuge, wie Stofftiere oder eine Spielzeugeisenbahn?​ Oder sind es einfache Dinge, wie Zapfen oder Murmeln?
  
-Treffpunkt für die etwa fünfstündige,​ kostenlose Führung ist um 10 Uhr am Wanderparkplatz in [[Buchenau]]. Neben einer Brotzeit sind bei ausreichender Schneelage auch Schneeschuhe  + 
-mitzubringen. ​+
  
-Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitigspätestens jedoch einen Tag vorhererforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.+Jeder Besucher wird unter den Exponatendie bei der Partnerausstellung zu sehen sindihm bekannte Spielsachen finden. Zu sehen sind nicht nur Spielsachen,​ die Mitte des 20. Jahrhunderts in mühevoller Handarbeit aus Holz hergestellt wurden, sondern auch industriell gefertigtes Spielzeug. Die gezeigten Objekte stammen aus dem Bestand des Freilichtmuseums als auch von institutionellen und privaten Leihgebern diesseits und jenseits der Grenze.
  
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 +Mauths Bürgermeister Ernst Kandlbinder beglückwünschte Raphaela Holzer und Tanja Reindl zu der gelungenen Ausstellung und bedankte sich bei Christian Binder, dem Leiter des Waldgeschichtlichen Museums, und Dr. Martin Ortmeier, dem Leiter des Freilichtmuseums Finsterau, für die sehr gute Zusammenarbeit im Kreis der Nationalparkgemeinden. Allen Gästen riet Kandlbinder,​ auch das Waldgeschichtliche Museum und damit den zweiten Teil der Ausstellung zu besuchen. „Nur so können Sie alles, was die beiden jungen Museumspädagoginnen auf die Beine gestellt haben, sehen.“
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 +Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von dem Musiker-Duo „Mone und Flo“. ​
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 +Die Ausstellung im]] Freilichtmuseum Finsterau ist im März und April täglich von 11 bis 16 Uhr zu sehen und im Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 9 bis 17 Uhr. Die **Finissage findet am Donnerstag, 23. Mai**, um 18 Uhr im Waldgeschichtlichen Museum statt.
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 =====Preisgekrönte Naturfotos in der Infostelle in Mauth ===== =====Preisgekrönte Naturfotos in der Infostelle in Mauth =====
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-Bilder des NaturVision-Fotowettbewerbs **ab sofort ​bis zum 31. März 2019** in der Tourist- und Nationalpark-Infostelle in Mauth zu sehen.+Bilder des NaturVision-Fotowettbewerbs **bis zum 31. März 2019** in der Tourist- und Nationalpark-Infostelle in Mauth zu sehen.
  
 Auch in diesem Jahr wurde von NaturVision ein internationaler Natur- und Tierfotowettbewerb unter dem Motto „Naturschätze Europas“ durchgeführt. 892 Fotografen aus 40 Ländern haben über 3500 Aufnahmen eingereicht. Die preisgekrönten Fotos sowie weitere herausragende Aufnahmen sind ab sofort bis zum 31. März 2019 in der Tourist- und Nationalpark-Infostelle in [[Mauth]] zu sehen. Auch in diesem Jahr wurde von NaturVision ein internationaler Natur- und Tierfotowettbewerb unter dem Motto „Naturschätze Europas“ durchgeführt. 892 Fotografen aus 40 Ländern haben über 3500 Aufnahmen eingereicht. Die preisgekrönten Fotos sowie weitere herausragende Aufnahmen sind ab sofort bis zum 31. März 2019 in der Tourist- und Nationalpark-Infostelle in [[Mauth]] zu sehen.
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 Geöffnet ist die Infostelle in Mauth montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Geöffnet ist die Infostelle in Mauth montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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 =====Weg durchs Hirschgehege Scheuereck geschlossen===== =====Weg durchs Hirschgehege Scheuereck geschlossen=====

nationalpark_aktuell.1547460832.txt · Zuletzt geändert: 2019/01/14 10:13 von gfreund

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