Das Wiki für den Bayerischen Wald

Nationalpark aktuell

Geführte Wanderungen, Radtouren und sonstiges Aktuelles rund um den Nationalpark Bayerischer Wald


Auf dem Goldsteig zu Tummelplatz und Lusen


am Tummelplatz

Am Samstag, 25. Mai geführte Tageswanderung auf dem bekannten Qualitätswanderweg ab Mauth

Der Prädikatswanderweg Goldsteig durchzieht den kompletten Bayerischen Wald. Auf ihm lassen sich auch einige der bemerkenswertesten Naturschätze des ältesten deutschen Nationalparks erwandern. Wer einen Teil davon geführt erleben will, kann sich am Samstag, 25. Mai, einer Tageswanderung auf Einladung des Nationalparks Bayerischer Wald und des Tourismusverbands Ostbayern (TVO) anschließen. Erkundet wird dabei die Gegend um Tummelplatz und Lusen.

Los geht’s um 9.30 Uhr am P+R-Parkplatz in Mauth. Dort warten Mr. Goldsteig Michael Körner vom TVO und Nationalpark-Mitarbeiter Gregor Wolf auf die Teilnehmer. Begleiten Sie die beiden auf ein besonders interessantes Stück des Fernwanderweges. Von Mauth aus geht es über die Steinbachklause und den Tummelplatz zum Lusen. Für die Rückfahrt wird in den Igelbus gestiegen.

Eine gewisse Grundkondition sollte für die kostenlose, fünf- bis sechsstündige Führung mitgebracht werden, da rund 600 Höhenmeter überwunden werden müssen. Insgesamt wird knapp 13 Kilometer gewandert. Wetterfeste Kleidung sowie eine Brotzeit und Getränke sollten eingepackt werden, im Lusenschutzhaus besteht am Ende der Tour aber auch eine Einkehrmöglichkeit.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.


Sonntags-Matinée mit „Froschprinz, Knecht und Gretchen“


Jazz-Klänge von „Froschprinz, Knecht und Gretchen“ sind bei der Sonntags-Matinée im Hans-Eisenmann-Haus zu hören. (Foto: Froschprinz, Knecht und Gretchen

Am Sonntag, 26. Mai Jazz im Hans-Eisenmann-Haus

Jazzig eröffnet der Passauer Gitarrist Daniel Wildner mit seinem Trio „Froschprinz, Knecht und Gretchen“ am Sonntag, 26. Mai, um 11 Uhr die sommerliche Konzertreihe im Hans-Eisenmann-Haus.

Die Band zieht - ausgestattet mit Gitarre, Kontrabass (Andreas Fährmann) und Saxophon (Katharina Sollfrank) - in die Welt. Sie wollen den konsumgeplagten Menschen, denen sie begegnen, Momente des Glücks, der Erholung und der Menschlichkeit bereiten. Weil die Freiheit jedes Einzelnen für das Gelingen dieses selbsterwählten Auftrages unabdingbar ist, wurde der Jazz als Spielwiese auserkoren.

Bei gutem Wetter findet das Konzert im Innenhof des Hans-Eisenmann-Hauses statt, ansonsten im Filmsaal.

Der Eintritt ist frei!


Flora und Fauna im Großen Filz entdecken


im Großen Filz

Am Sonntag, 26. Mai gemütliche Wanderung durch den Großen Filz mit Waldführerin Claudia Melch

Hochmoore werden in Niederbayern „Filze“ genannt. Auf einer Wanderung mit der erfahrenen Waldführerin Claudia Melch am Sonntag, 26. Mai, durch den Großen Filz geht es um diesen besonderen Lebensraum mit seinen seltenen Pflanzen und Tieren sowie um die Geschichte der Filze. Welche Moortypen gibt es? Und welche Spezialisten wohnen hier? Darüber hinaus kann auf diesem Weg auch die faszinierende Walddynamik erlebt werden.

Treffpunkt für die rund zweistündige Führung ist um 10 Uhr am Parkplatz Diensthüttenstraße an der Nationalparkstraße zwischen Spiegelau und Neuschönau.

Der Parkplatz Diensthüttenstraße ist sowohl mit dem Lusenbus ab Neuschönau (9:31 Uhr), als auch mit dem Rachelbus ab Spiegelau (9:35 Uhr) zu erreichen.

Die Führungsgebühr beträgt 5,- Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Bei Anreise mit dem Igelbus sowie bei Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit GUTi-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr erhoben.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.


Grenzüberschreitend in den Nationalpark Ŝumava radeln


Radeln im Nationalpark Šumava

Am Sonntag, 26. Mai Rundtour durch verlassene Landschaften mit Waldführer Hans Pongratz

Waldführer Hans Pongratz radelt am Sonntag, 26. Mai, mit allen Interessierten durch verlassene Landschaften im Nationalpark Ŝumava. Die Strecke führt zuerst über Bučina (Buchwald) nach Knižecí Pláně (Fürstenhut) mit seinem renovierten Friedhof. Dann geht es über Nova Polka nach Polka (Elendbachel) und vorbei an der ehemaligen Ortschaft Samoty (Adlerhütte) nach Strážný. Anschließend wird das Gebiet der ehemaligen Ortschaft Horní Světlé Hory (Oberlichtbuchet) durchquert und über Žd’árské jezírko (Scheurecker Schwelle) wird zurück nach Knižecí Pláně, Bučina und Wistlberg geradelt.

Größere Steigungen gibt es auf einer Länge von etwa zwei Kilometern von Polka nach Samoty und auf dem rund einen Kilometer langen Abschnitt von Strazny in Richtung Horní Světlé Hory. Insgesamt sind auf der knapp 40 Kilometer langen Strecke rund 780 Höhenmeter zu überwinden. Eine Einkehrmöglichkeit ist nach Absprache in Strážný oder Knižecí Pláně möglich. Trotzdem sind ausreichend Getränke sowie eine Brotzeit mitzubringen. Ebenfalls mitzubringen sind wetterfeste Kleidung, ein Fahrradhelm und unbedingt der Personalausweis.

Treffpunkt für die rund sechsstündige Radtour ist um 9 Uhr am Parkplatz Wistlberg bei Finsterau.

Die Anfahrt ist mit dem Finsteraubus möglich. Er fährt ab Spiegelau (7:55 Uhr) über Riedlhütte (8:02 Uhr) und St. Oswald (8:11 Uhr) vorbei am Nationalparkzentrum Lusen (8:25 Uhr) und erreicht um 8:53 Uhr den Parkplatz Wistlberg.

Die Führungsgebühr beträgt 5,- Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Bei Anreise mit dem Igelbus sowie bei Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit GUTi-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr erhoben.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.


Wiesen und Wälder im Nationalpark Šumava


im Nationalpark Šumava

Am Sonntag, 26. Mai grenzüberschreitende Wandertour mit Waldführer Richard Gebhardt

Eine grenzüberschreitende Wanderung in den Nationalpark Šumava findet am Sonntag, 26. Mai, mit Waldführer Richard Gebhardt statt. Die Wanderung führt von Slučí Tah (Schnepfenstrich) vorbei an der ehemaligen Ortschaft Zhůří (Haidl) zum Fuß des Hadí Vrch (Natterberg) und zurück nach Nová Hůrka (Neuhurkenthal).

Ausgehend vom Bahnhof in Bayerisch Eisenstein fahren die Teilnehmer gemeinsam mit dem Waldführer per Bus nach Slučí Tah, einem ehemaligen Weiler. Leicht ansteigend führt der Weg zunächst rund 100 Höhenmeter bergauf, bevor es dann ins Tal der Křemelná (Kieslingbach) hinabgeht. Von Zhůří aus bietet sich ein wunderschöner Blick auf die Křemelná. Noch einmal steigt der Weg durch eine reizvolle Mischung von Wald- und Wiesenabschnitten bis hin zum Fuß des Hadí Vrch an, von wo aus sich ein herrlicher Blick auf den Großen Arber öffnet. In einem leichten Auf und Ab geht es auf abwechslungsreichen Wegen über Zhůří zurück nach Nová Hůrka.

Hier ist um 15.23 Uhr die Rückfahrt mit dem Bus geplant. Um 15.41 Uhr besteht Anschluss an die Waldbahn.

Treffpunkt für die fünf- bis sechsstündige Führung ist um 9.15 Uhr an der Gleisseite des Bahnhofs Bayerisch Eisenstein bei den Sitzgelegenheiten.

Die Anreise ist mit der Waldbahn ab Regen (8:48 Uhr), Zwiesel (8 Uhr), Bodenmais (8:29 Uhr), Langdorf (8:40 Uhr) und Grafenau (8:05 Uhr) möglich. Auf Bahnreisende wird gewartet.

Die Führungsgebühr beträgt fünf Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Bei Anreise mit Bus und Bahn, sowie bei Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit GUTI-Logo, wird nur die halbe Führungsgebühr erhoben. Wenn möglich bitte für die Busfahrt in Tschechien Kronen im Wert von etwa zehn Euro bereithalten. Neben einer gewissen Grundkondition, geeignetem Schuhwerk, dem Wetter angepasster Kleidung und einer Brotzeit nebst Getränken ist unbedingt der Personalausweis mitzubringen.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher erforderlich.


Waldschmidthaus startet in die Sommersaison


Das Waldschmidthaus unterhalb des Gipfels des Grossen Rachel

Wanderer können seit 15. Mai wieder auf dem Rachel einkehren

Die Wintersaison ist nun auch auf dem Rachel vorbei. Das bedeutet für die Wanderer, dass sie ab Mittwoch, 15. Mai, wieder einkehren können. Das Waldschmidthaus öffnet dann seine Pforten und die Pächter starten in die Sommersaison. Die Schutzhütte ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Der Igelbus fährt ab 15. Mai täglich von 8.35 bis 18.05 Uhr halbstündlich zum Gfäll.





Racheldiensthütte ist wieder geöffnet


Die Racheldiensthütte

Wanderer und Radfahrer können ab Freitag, 26. April, täglich von 9.30 bis 18 Uhr einkehren

Auf den Gipfeln des Nationalparks Bayerischer Wald liegt vereinzelt immer noch Schnee. Doch in den tieferen Lagen ist der Winter nun endgültig vorbei. Ab Freitag, 26. April, öffnet daher die Racheldiensthütte wieder ihre Pforten. Wanderer und Radfahrer können laut Auskunft von Pächter Hans Wichtl täglich von 9.30 bis 18 Uhr einkehren.




Waldspielgelände ist wieder geöffnet


Beim Kinderprogramm des Nationalparks im Waldspielgelände Ab sofort können Kinder das Waldspielgelände in Spiegelau wieder entdecken. Die Verkehrssicherung durch die Forstmitarbeiter der Nationalparkverwaltung ist abgeschlossen. (Foto: Nationalpark Bayerischer Wald)

Sicherung des Geländes ist abgeschlossen – Nun steht Kontrolle der Wanderwege an

Das Waldspielgelände in Spiegelau ist ab sofort wieder geöffnet. Nach dem starken Schneebruch des vergangenen Winters haben die Mitarbeiter des Nationalparks Bayerischer Wald das Gelände in den vergangenen Tagen gesichert und die Gefahr umstürzender Bäume oder herabfallender Äste gebannt.

Nach dem Waldspielgelände in Spiegelau werden nun auch die restlichen Wanderwege kontrolliert und Bäume, die über die Wege gefallen sind, abtransportiert.


Weg durchs Höllbachgespreng auf den Falkenstein bleibt bis Ende Juni gesperrt


Wanderfalken bereiten sich auf Nachwuchs vor

Wanderfalken haben mit der Brut begonnen

Der Wanderweg mit der Markierung Heidelbeere zwischen den Höllbachfällen und dem Hüttensteig hinauf auf den Großen Falkenstein bleibt weiterhin gesperrt. Der Grund ist ein erfreulicher: Die dort lebenden Wanderfalken haben mit der Brut begonnen. Mitarbeiter des Nationalparks Bayerischer Wald und des Landesbundes für Vogelschutz konnten dies nun bestätigen.

„Nur durch die Sperrung des Weges können wir gewährleisten, dass die Vögel bei der Aufzucht ihrer Jungen nicht unnötig gestört werden“, erklärt Jochen Linner, der beim Nationalpark für Naturschutz zuständig ist. Schließlich richten die Tiere ihr Nest meist in der Nähe der Felsen entlang des Weges ein. Die Sperrung wird voraussichtlich bis Ende Juni dauern.

Auf das Naturerlebnis Höllbachfälle muss dennoch niemand verzichten. Denn bis dahin ist der Wanderweg frei zugänglich. Von den Wasserfällen aus führt die ausgeschilderte Umleitung auf dem Weg mit der Markierung Silberblatt über den Sulzschachten zum Gipfel. So bleibt ein direkter Aufstieg von Scheuereck zum Großen Falkenstein möglich.



Auf Rädern durch den Nationalpark


Freuen sich über die neuen Hilfsmittel für Nationalpark-Besucher mit Handicap: Nationalparkleiter Franz Leibl (von links), Christian Kremer von der Erlebnis Akademie und Umweltbildungsreferent Lukas Laux vor einem Elektro- und einem Wanderrollstuhl. (Foto: Elke Ohland/Nationalpark Bayerischer Wald) 
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Besucher mit Handicap können sich ab sofort Elektro-, Wander- und Klapprollstuhl ausleihen

Es ist wieder ein Schritt mehr dafür getan, die wilde Natur des ersten deutschen Nationalparks für Besucher mit Handicap erlebbar zu machen. Denn ab sofort stehen im Nationalparkzentrum Lusen bei Neuschönau ein Elektro-, ein Wander- und ein Klapprollstuhl sowie ein Bollerwagen zum kostenlosen Ausleihen zur Verfügung. Das ist eine weiter Maßnahme im Rahmen der Initiative Nationalpark für alle.

„Die Hilfsmittel sind hier gut aufgehoben“, sagte Nationalparkleiter Franz Leibl. „Schließlich haben wir die Wege in den Tier-, Pflanzen- und Gesteins-Freigeländen derart umgestaltet, dass sie auch mit Rollstühlen zu bewältigen sind. So ist es auch körperlich eingeschränkten Naturfreunden möglich, unsere Einrichtungen zu nutzen.“

Finanziert wurden die Neuanschaffungen von der Erlebnis Akademie, die im Nationalparkzentrum Lusen den Baumwipfelpfad betreibt. „Wir konzipieren unsere Angeboten ebenfalls so, dass sie von allen Besuchergruppen genutzt werden können“, betonte Christian Kremer. „Daher unterstützen wir den Nationalpark gern bei Maßnahmen, die die Barrierefreiheit verbessern.“

Wer von den neuen Hilfsmitteln Gebrauch machen möchte, kann einfach beim Parkplatzservice auf dem P1 des Nationalparkzentrums Lusens vorbeischauen. Eine vorherige telefonische Reservierung via 08558/9729823 ist ratsam. Kosten fallen nicht an. „Natürlich können die Rollstühle auch für Touren an anderen Orten des Nationalparks ausgeliehen werden“, so Umweltbildungsreferent Lukas Laux. „Dabei ist lediglich der Transport der Gerätschaften selbst zu organisieren.“


nationalpark_aktuell.txt · Zuletzt geändert: 2019/05/22 16:19 von gfreund

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